Göç (Vertreibung/Umzug)

Göç (Vertreibung/Umzug)

Dies ist eine Überlieferung, die sehr viele Informationen über Ansicht und Lebensweise der alten TÜRKen enthält. Es handelt davon, dass die chinesischen Feinde herausfinden, dass die TÜRKen ihre Kraft aus einem Felsen entnehmen, den sie als heilig verehren. Ein Botschafter der Chinesen überbringt dem TÜRKischen Khan eine chinesische Prinzessin als Frau, um freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern aufzubauen.

Als Geschenk darf sich der Botschafter etwas aussuchen. Er entscheidet sich für den heiligen Felsen, den die TÜRKen seit 40 Generationen als heilig verehren. Die Chinesen gießen Essig auf den Felsen und machen ein Feuer um diesen. Der Felsen zerspringt in tausend Teile. Diese Teile werden sofort auf Ochsenkarren weggebracht und an alle Zauberer Chinas verteilt. Die Steine bringen überall, wo sie hingelangen Macht, Glück und Segen.

Im Land der TÜRKen aber nimmt der Himmel plötzlich eine seltsame gelbliche Färbung an. Die Vögel hören auf zu singen, die Pflanzen fangen an zu welken, und unter den TÜRKen verbreiten sich Seuchen.

Aus der Natur hören sie plötzlich die Stimmen der Yer Su (Erd- Wassergeister). Sie rufen „..zieht um, zieht um..“ („gööç gööç..“).

Diese Stimmen verstummen erst, nachdem die TÜRKen monatelang weitergezogen sind.

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Ata - Turkismus
Freiheit für Ost - Turkestan
Die Geschichte der Turkvölker

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